Mal- und Gestaltungstherapie

Was versteht man unter Mal- und Gestaltungstherapie?

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Wahrscheinlich haben sie das Sprichwort „ein Bilder sagt mehr als tausend Worte“ schon einmal gehört. Die Mal- und Gestaltungstherapie macht sich dies zum Vorteil. Neben dem Gespräch gibt es auch einen weiteren Teil, das entstandene Werk. Mal- und Gestaltungstherapie ist ein tiefenpsychologisches Konzept, dass innerseelische Prozesse mit Hilfe von imaginativen Methoden sichtbar macht.

Da Malen ein Urbedürfnis des Menschen nach Ausdruck ist, steht auch bei der Mal- und Gestaltungstherapie das entstandene Werk im Mittelpunkt. Es gibt der Gestalterin, dem Gestalter eine positive Rückmeldung und zeigt so neue Sichtweisen. Es geht hier nicht um Kunst, sondern um den gestalterischen, kreativen Prozess. Die Gestalterin, der Gestalter ist in diesem Prozess selbst aktiv tätig und so maßgeblich durch das Handeln an der Veränderung beteiligt.

Ein weiterer Vorteil der Mal- und Gestaltungstherapie ist das umgehen der Sprache. Der Ausdruck durch Sprache ist oft angstbesetzt oder sogar schambesetzt. Am Bild darf  ein Ausdruck für Themen gefunden werden der noch nicht in Worte zu fassen ist. Prozesse können so in Bewegung gebracht, Blockaden gelöst und Lösungen gefunden werden.

Durch den kreativen Prozess kann Ausdruck und Bewegung geschaffen werden, auch wenn der Körper durch Krankheit oder Alter eingeschränkt ist.

Die Mal- und Gestaltungstherapie ist eine ganzheitliche Herangehensweise, die den Menschen als Einheit zwischen Körper, Geist und Seele sieht.

Wie gestaltet sich der Ablauf einer Einheit?

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Die maltherapeutische Arbeit umfasst drei Ebeneren. Sie unterteilt sich in eine persönliche Bestandsaufnahme der momentanen Situation, eine Gestaltungsphase und in ein anschließendes Gespräch über den Prozess und das Werk. Die Gestaltungsmöglichkeiten für das Werk umfassen verschiedenste Materialien, wie Kreiden, Flüssigfarben, Ton, Stifte, Collagen, Naturmaterialien, Rollenspiele, Biografie- und Bildaufstellungsarbeit, Imaginationen, kreatives Schreiben uvm.

Was sind mögliche Einsatzbereiche und Lebensthemen?

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Möchten Sie an einem persönlichen Thema arbeiten? Etwas verändern, Freiräume schaffen, Lösungen finden, ihren Blickwinkel verändern, ihre Ressourcen erkennen, ihr Potenzial entfalten?

Mit der Unterstützung der kreativen Methoden der Mal- und Gestaltungstherapie kann an allen Bereichen des Lebens gearbeitet werden.

Hier einige Beispiele:

  • Entscheidungen
  • Beruf
  • Ängste
  • Burnout
  • Zweifel
  • Umgangswege
  • Beziehung
  • Identität
  • Gesundheit
  • Krankheit
  • Sexualität
  • Partnerschaft
  • Generationsthemen
  • Selbstwert
  • Familie
  • Kinder
  • Veränderung

Für wen eignet sich die Mal- und Gestaltungstherapie?

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In der Kreativität und im Gespräch eröffnen sich neue Wege. Die Mal- und Gestaltungstherapie eignet sich für alle Menschen.

Das Erstgespräch zum Kennenlernen ist selbstverständlich kostenfrei.